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Ausbreitung des Menschen


 
 

Die Ausbreitung des Menschen

 
Durch Evolution entwickelten sich die Nachfahren dieser Spezies weiter bis schließlich ein Hominid mit großen Gehirn entstand, der bereits Werkzeuge verwendete - der Homo habilis (zu deutsch: geschickter Mensch).

Vor etwa 1,5 Millionen Jahren hatte sich das erste menschliche Wesen daraus entwickelt, der Homo erectus. Als sich diese eiszeitliche Bevölkerung ausbreitete und Afrika nicht mehr genügend Lebensraum bot, begann vor etwa 1 Million Jahren der Homo erectus nordwärts zu wandern. Er drang dabei bis nach Europa und Asien vor und so mußten sich unsere Vorfahren an die verschiedenartigsten Lebensbedingungen, wie dem tropischen Regenwald und die gemäßigten Regionen anpassen.



...Bereich muß noch überarbeitet werden.

Der Homo erectus lebte bis vor etwa 200.000 bis 150.000 Jahren als dann der höher entwickelte Neanderthaler (Homo sapiens neanderthalensis) auf der Bildfläche erschien. Er ging aufrecht und konnte sich genau wie jeder heutige Mensch bewegen. Über die weitere Entwicklung des Menschen gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.

Entweder entstand aus dem Neanderthaler der moderne Mensch oder nur in Afrika. Der sogenannte Afrika-Mensch, der vor 200.000 Jahren lebte, zog vor 100.000 Jahren in einer zweiten Auswanderungswelle nach Europa und Asien und verdrängte damit den Homo erectus. Der heutige Mensch (Homo sapiens sapiens) entwickelte sich vor 40.000 Jahren. Er war erstmals in der Lage durch Geschick spezialisierte Werkzeuge und Geräte aus Stein und Knochen zu fertigen.

Durch die Wanderungen nach Norden wurde die Haut nach und nach immer heller und konnte sich so der verminderten Sonneneinstrahlung anpassen. Dadurch konnte sich der Mensch nach Eurasien und sogar bis nach Australien ausbreiten. Der Meeresspiegel lag damals viel niedriger als heute und Neuguinea sowie viele Inseln waren miteinander verbunden. Eine ganz besondere Leistung wagten sich die zukünftig ersten Australier, die mit Booten über ein unbekanntes Meer fuhren und nicht einmal eine Küste sahen, auf welche sie zu steuerten.

Mammutjäger drangen weit im Norden über die siribische Tundra immer weiter nach Osten vor. Für die Jagd über größere Entfernungen verwendeten sie aus Geweih gefertigte Speerschleudern, die aufwendig verziert waren. Jedes Stück ihrer Beute wurde von den Jägern verwertet, damit sie überleben konnten. Auch die Stoßzähne und Knochen des Mammuts fanden ihre Verwendung, entweder wurden sie als Dachstütze ihrer Erdhäuser eingesetzt oder die Knochen dienten als Brennmaterial. Für den Bau des Erdhauses wurden sie aneinandergereiht und mit Tierhäuten bespannt. Diese Hütten besaßen mehrere Feuerstellen und boten einer ganzen Sippe bis zu 50 Personen Platz.

Auch die Ursprünge des indianischen Lebens reichen bis zu den Anfängen des menschlichen Lebens zurück. In Amerika trafen Angehörige der weit verstreuten Menschengruppen im Laufe von vielen 1.000 Jahren wieder aufeinander und breiteten sich über den ganzen Kontinent aus.
           
 



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