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Geschichte Asiens - Dynastien in China


 
 

Dynastien in China


350.000 Jahre v. Chr. sind in China die frühresten siedlungen nachzuweisen. Im Tal des Gelben Flusses - dem Huangho - bildet sich um 3.000 v. Chr. eine Kultur, die erste befestigte Siedlung ist 500 Jahre später entstanden. Große Teile der Ebene des Gelben Flusses werden etwa zwischen 2205 und 1766 v. Chr. von der Hsia-(Xia)-Dynastie beherrscht.

Eine hochstehende Kultur in der Bronzezeit ist die Shang-Dynastie, die zwischen 18. und 12. Jahrhundert v. Chr. ein Herrschaftsgebiet zwischen Huangho und Yangtse beherrschte. In ihrer Spätphase nannte man ihre Kultur, die bereits eine eigene Schrift hatte, nach der Hauptstadt Yin-Dynastie.

Chou löst 1122 die Yin-Dynastie ab, dessen Reich bis 221 v. Chr. besteht, allerdings ab etwa 771 v. Chr. nur noch ihrem Namen nach existierte, da ihre Macht schon längst geendet hatte.

An diese Dynastie folgen Jahre fortwährender Konflikte zwischen rivalisierender Staaten.

Eins der beeindruckendsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte ist die Große Mauer, deren Länge 6.250 Kilometer beträgt.

In Tabelle in Klammern geschrieben Zahlen stammen aus anderen Quellen

EPOCHE
NAME/HERRSCHAFT
BEMERKUNG
XIA-DYNASTIE
Herrscherklan Si
21. - 16. Jh. v.Chr.
2205 (2070) - 1766 (1600) v. Chr.
1 (Da) Yu
17 Jie (Gui)
17 Könige
SHANG- od. YIN-DYNASTIE
Herrscherklan Zi
16. - 11. Jh. v. Chr.
1766 (1700) - 1122 (1100) v. Chr.
1 (Cheng) Tang
19 Pan Geng
22 Wu Ding
30 Zhou Xin oder Di Xin
30 Könige
ZHOU-DYNASTIE
Herrscherklan Ji
11. Jh. bis 256/249 v. Chr.
1122 (1100) - 256/249 (256) v. Chr.
W e s t l i c h e    Z h o u d y n a s t i e
1100 - 770 v. Chr.  (a. u.)
1 Wuwang
2 Chengwang
10 Liwang (ab 841 im Exil, † 828 v. Chr. )
12 Youwang (781 - 771 v. Chr.)

Ö s t l i c h e    Z h o u d y n a s t i e
770 - 256 v. Chr.  (a. u.)
13 Pinwang (770 - 720 v. Chr.)
14 Huanwang (719 - 697 v. Chr.)
34 Nanwang (314 - 256 v. Chr.)
35 Dong Zhou jun (255 - 249 v. Chr.)
manchmal wird auch Chou als Schreibweise verwendet - richtiger ist aber hier verwendete Schreibweise: Zhou

35 Könige

(Es sieht komisch aus 841 lebt er noch 828 ist er tot. - Alle Angaben sind vor Christi - deshalb.)
FRÜHLINGS- UND
HERBST-PEERIODE


770 - 476 v. Chr.
Chunqiu -
PERIODE DER
STREITENDEN REICHE


476 - 221 v. Chr.
Zhanguo -
CH'IN (QIN)

221 - 207 v. Chr.
Kaiser Shihuángdi
221 - 210 v. Chr.
Kaiser Qin Er Shi
209 - 207 v. Chr.
Kaiser Ziying
207 - 206 v. Chr.
Der erste Kaiser von China ist Ch'in Shih Huang-ti. Unter seiner diktatorischen Herrschaft vereinigt er das Reich und macht Xianyang zu seiner Hauptstadt. Er schafft die Feudalherrschaft ab, teilt das Reich in 36 Distrikte und organisiert es zu einem zentalistischen Einheitsstaat um. Als vom Norden her immer mehr Hsiung-nu-Nomaden einfallen, werden bestehende Festungen im 4. Jahrhundert v. Chr. miteinander verbunden und die Große Mauer entsteht.
Nach dem Tod des Herrschers findet sein Leichnam in Lintong seine letzte Ruhe. In seinem Grab wurde die berühmte Terrakotta-Armee, die sein Grab bewacht, gefunden.
HAN-DYNASTIE

206 v. Chr. - 220 n. Chr.
Westliche Han-Dynastie = Qian-Han = Xi-Han
200 v. Chr. - 9 n. Chr.
Kaiser Han Gaozu
206 - 195 v. Chr.
Kaiser Han Wudi
140 - 87 v. Chr.
Interregnum von Wang Mang
(Xin-Dynastie) und Anarchie
9 - 25 (23)
Spätere Han, Hou-Han
östliche Han, Dong-Han
25 - 220
Die Han-Dynastie wird von Liu Pang (Kao-ti) gegründet, die erstmals ganz China beherrscht. Während dieser Zeit kann sie ihre Herrschaft weit nach Süden und Südwesten in die heutigen Staaten Vietnam und Korea ausdehnen. Hauptstädte der Han-Dynastie werden Ch'ang-an und Loyang.
Während der Han-Dynastie wird in China das Papier erfunden.
Von 9 bis 23 n. Chr. herrscht Wang Mang, der unrechtmäßig den Thron besteigt, über das Reich. In seiner Zeit reformiert er die Verwaltung und weil er unpopulär ist, ermordet man ihn.
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H
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WEI-DYNASTIE

220 - 265
Kaiser Cao Pi: 220 - 226
Shu Han: 221 - 263
Kaiser Liu Bei: 221 - 223
WU-DYNASTIE

222 - 280
Kaiser Sun Quan: 222 - 252
JIN-DYNASTIE

265 - 420
W e s t l i c h e   Jin-Dynastie
Xi-Jin: 265 - 316

Ö s t l i c h e   Jin-Dynastie
Dong-Jin: 317 - 420
ZEIT DER
16 REICHE


Han-Zhao (auch
Frühere Zhao genannt,
304 - 329
Cheng-Han (auch
Frühere Shu genannt,
304 - 347
Spätere Zhao
319 - 350
Frühere Lian
324 - 376
Frühere Yan
337 - 370
Frühere Qin
350 - 394
Spätere Qin
384 - 417
Spätere Yan
384 - 409
Westliche Qin
385 - 431
Spätere Liang
386 - 403
Südliche Liang
397 - 414
Südliche Yan
398 - 410
Westliche Liang
400 - 420
Nördliche Liang
401 - 439
Xia (407 - 431)
Nördliche Yan
409 - 433
Südliche und
Nördliche Dynastien,
Nanbei-Chao: 420 - 589
Südliche Dynastien,
Nanchao: Frühere Song-Dynastie,
Liu-Song: 420 - 479
Mit dem Untergang der Han-Dynastie folgen 300 Jahre, in dem das Reich zersplittert ist. In dieser Zeit lösen sich 29 Dynastien nacheinander ab, die entweder von Nanking, Chengtu oder Loyang nur über Teile Chinas regieren.
Ab dem 2. Jahrhundert nehmen die Einfälle der Hsiung-nu aus dem Norden immer mehr zu. Im Jahre 304 gelingt es ihnen die Große Mauer zu bezwingen und die Hauptstädte der Han-Dynastie Ch'ang-an und Loyang zu plündern.
QI-DYNASTIE

479 - 502
Liang: 502 - 557
Kaiser Liang Wu Di
502 - 549
CHEN-DYNASTIE

557 - 589
Nördliche Dynastien
Beichao
Nördliche Wei
Bei-Wei: ? - 534
Östliche Wei
Dong-Wei: 534 - 550
Westliche Wei, Xi-Wei:
535 - 557
Nördliche Qi,
Bei-Qi: 550 - 577
Nördliche Zhou,
Bei-Zhou: 557 - 581
-
SUI-DYNASTIE

581 - 618
Kaiser Wen Di: 581 - 604
Kaiser Yang Di: 605 - 617
Die Sui-Dynastie kann 581 den Süden Chinas erobern und vereinigt das Land erneut. Das chinesische Kaiserreich erlebt seine zweite große Blüte ab dem Jahr 589. Der sogenannten Kaiserkanal wird 609 fertiggestellt. Kaiser Yang-ti wird ermordet, was zur Folge einen Bürgerkrieg ausbrechen läßt.
T'ANG-DYNASTIE

618 - 907
Kaiser Taizong: 627 - 649
Kaiserin Wu Zetian und
ihre Wuzhou-Dynastie
690 - 705
Kaiser Xuanzong: 712 - 756
Die Sui-Dynastie wird von der T'ang-Dynastie abgelöst, in deren Zeit Ch'ang-an zur Hauptstadt des Reiches wird. Kaiser T'ai-tsung kann während seiner Amtszeit zwischen 626 und 649 das Reich bis nach Usbekistan, Afghanistan, Ostpersien und zeitweise auch bis nach Korea ausdehnen.
Ab 655 kommt die Mätresse T'ai-tsungs als Regentin Wu für Gaizongs Sohn Ruizong auf den Thron. Sie läßt sich 690 als Reinkarnation Buddhas als Kaiserin krönen und bleibt bis 705 an der Macht. Die Zeit nach Kaiser Hsüan-tsung ist die Periode der Hofeunuchen, die jetzt das Sagen haben.
PERIODE DER

5 DYNASTIEN
(907 - 960)

UND DER

10 REICHE


5   D Y N A S T I E N
Späte Liang-Dynastie,
Hou-Liang: 907 - 936
Spätere Tang,
Hou-Tang: 923 - 936
Spätere Jin,
Hou-Jin: 936 - 947
Spätere Han,
Hou-Han: 947 - 950
Spätere Zhou,
Hou-Zhou: 951 - 960

1 0   R E I C H E
Wuyue: 904 - 978
Ming: 909 - 945
Yin: 943 - 945
Jingnan: 906 - 963
Machu: 897 - 951
Wu: 904 - 937
Südliche Tang:
937 - 975
Südliche Han:
917 - 971
Nördliche Han:
951 - 979
Frühere Shu:
907 - 925
Spätere Shu:
934 - 965
Zwischen 907 und 960 ist die Zeit nach der T'ang-Dynastie. Es ist eine Periode der Unruhe und Instabilität.
SONG-DYNASTIE
SUNG
CH'AO


960 - 1279
Nördliche Song,
Bei-Song
960 - 1127 Kaiser Taizu
960 - 976 Kaiser Huizong
1101 - 1125 Südliche Song,
Nan-Song
1127 - 1279 Kaiser Lizong
1224 - 1264 Westliche Xia
1032 - 1227
Die Sung-Dynastie, die im späten 10. Jahrhundert entsteht, vereint den Großteil des Nordens von China unter ihrem Herrschaftsbereich.
China im 11. und 12. Jahrhundert ist zur Zeit der Sung das best regierte, das kulturell fortschrittlichste und zugleich reichste Land weltweit. Allerdings hat das Reich wieder mit Angriffen aus dem Norden zu Beginn des 13. Jahrhunderts zu kämpfen. Es ist auch ein Grund, weshalb die Hauptstadt im Norden nach Süden verlegt wird.
Der Dschürtschenstaat der Chin schließt mit den Sung ein Bündnis gegen die mongolischen Liao und kann somit ihren Herrschaftsbereich im Norden von China weiter ausdehnen.
YÚAN-DYNASTIE

1261 - 1368
Kaiser Kublai Khan (Shizu)
1279 - 1294
Periode Zhizheng
(Toghan Timur)
1341 - 1368
Die Yúan-Dynastie ist die Zeit des Dschingis Chan, der 1211 China angreift. Vier Jahre später erobern de Mongolen Peking. Die Chin werden von Großchan Ögüde vernichtet. Vom Großchan Möngke wird die Yúan-Dynastie gegründet, deren Herrschaft sich beinahe über ganz Nordchina ausdehnt. Nicht eingegliederte Gebiete der Sung südlich des Yangtses erobert 1254 Kubilai Chan. Damit ist China in das mongolische Weltreich eingegliedert, das nach dem Tode des Chan zerfällt. 1368 vertreibt man die Mongolen aus China.
MING-DYNASTIE

1368 - 1644
Kaiser Hongwu
1. Ming-Kaiser
1368 - 1398
Kaiser Zhu Di
(Yongle)
1402 - 1424
Admiral Zheng He
1371 - 1435
Periode Zhengde
1506 - 1521
Periode Wanli
1573 - 1620
Kaiser Chongzhen
1627 - 1644
Niedergang des Mingreiches
China erlebt unter der Gewaltherrschaft der Ming eine Blütezeit. Die Residenz befindet sich erst in Nanking bevor sie 1421 nach Peking verlegt wird. Unter dem Herrscher Ch'eng-tsu öffnet sich das Land. Es wird ein 1800 km langer Wasserweg fertiggestellt und mit sieben Handelsflotten unter der Führung von Admiral Cheng Zo erkundet man die Küsten von Arabien und Afrika. Auf einmal verschließt sich China wieder vor den Einflüssen von außen.
1618 fallen die Mandschuren nach China ein.
QING-DYNASTIE
MANDSCHU-DYNASTIE
TA-CH'ING-DYNASTIE


1644 - 1911
Shunzhi
1. Mandschukaiser
in China und
Begründer der
Qing-Dynastie
1644 - 1662
Kangxi: 1662 - 1722
Yongzheng: 1723 - 1735
Qianlong: 1735 - 1796
Jiaqing: 1796 - 1820
Daoguang: 1820 - 1850
Flagge 1862 - 1890
Xianfeng: 1850 - 1861
Tongzhi: 1861 - 1874
Guangxu: 1874 - 1908
Xuang Tong (Pu Yi)
1908 - 1912
Die eingefallenen Mandschuren gründen 1644 eine neue Dynastie, die von 1662 bis 1722 von Kaiser K'ang-hsi regiert wird. Er unternimmt er Feldzüge, um China gegen feindselige Einfälle zu sichern. Die Mongolei wird 1696 vom Kaiser erobert und ab 1724 kommt Tibet unter die Herrschaft Chinas. Von 1735 bis 1796 ist Kaiser von China Ch'ien-lung, der über ein riesiges Reich regiert, welches auch Teile von Hinterindien und Nepal umfaßt. Die Schwäche der Herrscher werden im 19. Jahrhundert von ausländischen Mächten wie Frankreich und Großbritanien ausgenutzt, in dem sie auf den chinesischen Markt vordringen.
HONGXIAN-DYNASTIE

1915 - 1916
Yuan Shikai
12. Dez. 1915 - 22. Mrz. 1916
REPUBLIK
CHINA


- 1949
Kuonintang - die chinesische Volkspartei - wird vom Revolutionär Sun Yat-sen (1866 - 1925) gegründet. Er wird auch der 1. Prä,sident der Republik China, muß aber zugunsten des Militärs Yuan Shih-k'ai abdanken. China verfällt den Militärmachthabern. 1928 übernimmt die Regierung Tschiang Kai-schek (1887 - 1975), der im Krieg Japan besiegte, jedoch später die Führung an Mao Tse-tung verliert.
VOLKSREPUBLIK
CHINA


1949 bis heute
Mao Tse-tung (1893 - 1976) wird der Vorsitzende der kommunistischen Partei 1935. Als Staatsoberhaupt von China wird er einer der wichtigsten Männer der Welt, der 1949 die Volksrepublik China ausrief.
Deng Xiaoping (1904 - 1997) wird wichtigster Mann von China 1978. Er zeichnet verantwortlich für die Modernisierung Chinas und Öffnung des Landes für internationalen Handel.
in Bearbeitung
 



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