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Entwicklung der Kultur im Paläolithikum / Mesolithikum


 
 

Die Entwicklung der Kultur im Paläolithikum / Mesolithikum

 
Bodenbau und Viehzucht betreibt der Mensch etwa seit 8.000 Jahren. Die Zeitspanne davor lebte er als Jäger, Sammler und als Fischer. Nur sehr langsam entwickelte sich die Felsmalerei Kultur der Paläolithiker in der Eis- und Pluvialzeit (Zeitraum in subtropischen Gebieten, in dem das Klima fühler und der niederschlag häufiger wird). Es war die Zeit, wo sich der Homonid zum Homo sapiens entwickelte. Im Zeitalter des Altpaläothikums besitzen die Werkzeuge noch keine Merkmale der Spezialisierung und lassen wenig auf die Wirtschaft schließen - sie sind nur von Kontinent zu Kontinent in ihrer Form sehr variable. Zur Zeit der Älteren Altsteinzeit gibt es noch keine Bevölkerung in Amerika.

Während der letzten Eiszeit - in subtropischen Gebieten Pluvialzeit - vor etwa 40 bis 35.000 Jahren entwickelte sich im Jungpaläolithikum, Jüngere Altsteinzeit, eine durch archäologische Funde beweisbare auf ein Sachgebiet konzentrierte Ausnutzung der natürlichen Ressourcen eines begrenzten Territoriums heraus. Ganz deutlich haben sich seit diesem Abschnitt der Erdgeschichte die örtlichen Unterschiede der Wirtschaft und der Lebensweise herauskristallisiert. In diese Zeit paßte sich der Mensch - die hominiden Rassen bildeten sich heraus - den gegebenen Umweltfaktoren eines Landschaftsraumes an.

Steinzeitwerkzeuge II Die Kultur des Jungpaläolithikums besitzt heute keine Bevölkerung mehr, die auf die Jagd auf Wild in großen Herden wie Wildrinder, Wildpferde oder Rentiere gerichtet war. Dieser Tierreichtum diente den Menschen während der letzten Eiszeit als Nahrungsgrundlage, der es sogar erlaubte, Vorräte an Fleisch (Bevorratung) anzulegen.

Es ist anzunehmen, dass es bereits eine Planung der wirtschaftlichen Aktionen gegeben hat, wie es auch bestimmt eine Leitung bei gemeinschaftlichen Jagdunternehmungen auf Tierherden gab. Die Gewohnheiten des Jagdwildes waren dem Menschen vertraut, da er ja von ihm abhängig war - ebenso die Statur wie höchst künstlerisch angefertigte Felsbilder weltweit beweisen. Der Anlaß für das Anfertigen dieser Felsmalereien, Steinzeitwerkzeuge I die wahrscheinlich nur von angesehenen Persönlichkeiten wie der Schamane oder Zauberer an die Wand gekratzt, gemeißelt, geschlagen, gebohrt oder gemalt wurden, wird die Erhöhung des Jagderfolges gewesen sein.

Der Mensch drang nach dem Zurückweichen der letzten Vereisung vor 15-20.000 Jahren in unbewohnte Gebiete vor. Es entstand auf weiten Gebieten der Erde die noch heute bzw. bis in jüngere Vergangenheit bestehende Tier- und Pflanzenwelt. Diesen neuen Bedingungen im Mesolithikum - Mittelsteinzeit - paßte sich der Mensch auf vielfältigste Weise an.

So spezialisierte er sich in trockenen Gebieten auf die Jagd- und Sammelwirtschaft, während in weniger extremen Gegenden die Wirtschaft der Mesolithiker in zwei gegensätzliche Richtungen der Nahrungsgewinnung sich entwickelte. Eine dieser Wirtschaftsformen konnte bei den Indianern Kaliforniens beobachtet werden, die an der Meeresküste und an den Unterläufen der Flüsse Schalentieren einsammelten, der Jagd nach Wassergeflügel nachgingen oder Fischfang betrieben. Die andere Wirtschaftsform entwickelte sich im Landesinnern, wo Bauern Pflanzen kultivierten.

Beide Wirtschaftstypen führten zumindest für einige Zeit zur Seßhaftigkeit. Vielleicht bauten auch größere Gruppen Siedlungen auf einem begrenzten Gebiet, in denen sie dauerhaft zusammenlebten.
 



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