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Der Hinduismus - eine Weltreligion |
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Das Ursprungsland des Hinduismus ist Indien. Es handelt sich um
eine Religion, die in den letzten Jahrhunderten v. u. Z. sich allmählich
aus der Vermischung der spätwedisch-brahmanischen Religion der Indoarier mit den
Religionen der nordindischen Urbevölkerung entwickelte. Mehr als 700 Millionen
Hindus gibt es heute, davon leben circa 650 Millionen in Indien. In Asien leben
99 Prozent aller Hindus, außerhalb dieser Region ist die religion nur wenig
verbreitet.
Größere Hindu-Gemeinschaften leben in Guyana, Mauritius, Trinidad, den
Fidschiinseln und in Nepal, wo ca. 90 Prozent der Bevölkerung Hindus sind.
Das Wort «Hindu» ist von den iranischen Fluß Indus abgeleitet. Die
Perser verwendeten zuerst diese Bezeichnung für die Bevölkerung Indiens,
später auch die islaischen Herren Indiens für die Anhänger dieser Religion.
Erst im 19. Jahrhundert wurde der Begriff in Europa bekannt. Ihre Religion nennen die Hindus
«Sanatana dharma = ewige Ordnung» oder «Arya dharma = edle Ordnung».
Für Außenstehende ist der Hinduismus nur schwer zu verstehen, da er sich
in mehrere Sekten aufteilt und es keine allgemeinverbindliche heilige Schrift gibt.
Aber alle Hindus haben gemeinsam den Glauben an die Wanderung durch die Wiedergeburten - den
sogenannten Samsara - und durch seine Taten Einfluß auf den Kreislauf der Wiedergeburten
zu nehmen - das Karma. Ein jeder Hindu hat das Ziel das Samsara zu überwinden, in dem er
entweder durch Askese - mit einem religiösen Kult verbundene praktische Handlungen
ausübt, sprich spirituelle Übungen, wie Konzentration und Meditation, durch Joga,
durch Gottesliebe oder durch magische Praktiken. Die Erlösung wird mit der Vereinigung
des Atman, individuelle Seele, und dem Brahman, unperdönliche Weltseele, in Verbindung
gebracht.
...wird fortgesetzt.
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