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Die Weltreligion "Islam"


 
 

Der Islam - die jüngste Weltreligion


Über den gesamten Vorderen Orient verbreitete sich der Islam als jüngste Weltreligion in nur wenigen Jahrzehnten. Sie entstand Anfang des 7. Jahrhunderts auf der Arabischen Halbinsel. Der Islam erlebte seit seiner Entstehung eine wechselvolle Geschichte. Im 20. Jahrhundert erhält die Lehre Mohammeds eine unerwartete Renaissanse und wurde neben dem Christentum und Judentum zu einer der bedeutendsten monotheistischen Weltreligionen. Wie bei christlichen Gemeinschaften ist auch im Islam das Leben und das Wirken eng mit dem des Religionsstifters verbunden.

Mohammed verkündete die Offenbarungen Allahs - dem einzigen Gott der Moslems. Schon kurz nach der Entstehung des Islams zu Beginn des 7. Jahrhunderts erlangt der Islam einen schnellen Aufschwung, ganz anders als im Christentum und Judentums, deren Anfänge von Verfolgung und Rückschlägen geprägt waren.

Nach dem Tod Mohammeds im Jahre 632 kam es zu einer Krise, weil die Nachfolge nicht geklärt war. Doch die Kalifen traten Mohammeds Erbe an und lösten so das Problem. Für die Verbreitung des Islams waren Eroberungsfeldzüge verantwortlich, weshalb der Islam in nur wenigen Jahrzehnten Verbreitung im Vorderen Orient fand.

In vielen Teilen der Welt setzte sich in Laufe von Jahrhunderten der Islam durch und besitzt heute mehr als 900 Millionen Anhänger. In einigen Ländern wurde er zur Staatsreligion, so beispielsweise im Irak, Iran und Pakistan und bestimmt somit das tägliche Leben der Menschen in allen Angelegenheiten. Strenggläubige Moslems in vielen arabischen Staaten, in der Türkei und in Mittelasien fordern sogar eine noch stärkere Prägung der Gesellschaft durch diese Religion.


Der Koran - das heilige Buch des Islams


Im Koran sind alle Offenbarungen, die Mohammed von 608 bis 632 verkündigte, zusammengefaßt. Diese heilige Schrift der Moslems gilt auch als ältestes Prosawerk in Arabien. Laut moslemischer Überlieferung geht der Originaltext des Korans auf eine Urschrift im Himmel zurück und gilt als das Wort Gottes. Nur der Originaltext ist Kultus, jegliche Übersetzungen gelten als Verfälschung der Botschafts Gottes. Der Koran umfaßt 114 Kapitel - die sogenannten Suren, die wiederum in Verse unterteilt sind. Die Suren unterliegen keiner chronologischen Ordnung, das 1. Kapitel ist die 96. Sure des Korans. Eine Eröffnungssure - die sogenannte Fatiha - folgen unterschiedlich lange weitere Suren, deren Einleitungsvers bis auf eine Ausnahme immer mit dem gleichen Wortlaut beginnt: "Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gott". Eine Ausnahme bildet die 9. Sure, deren Inhalt sich mit der Haltung der Moslems mit sogenannten "Heiden" auseinandersetzt. Vielleicht mit der Aufforderung zum Kampf wurde auf eine Einleitung verzichtet. Der Wortlaut lautet: "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben ...".


...wird fortgesetzt.
 
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