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Die Kelten - ein Volk in Europa? |
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Die Kelten waren ein alteuropäisches indogermanisches Volk, über welches erst im 9. Jahrhundert
v. Chr. erste Zeugnisse gibt. Überliefert wurden diese von Hekataios von Milet. Konkrete Informationen
sind aber erst aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. bekannt, wo sie mit ihrer Kultur ganz Europa entscheidend
prägten. Woher sie einst kamen, ist unbekannt.
Nördlich der Alpen waren sie das andere Urvolk neben den Germanen. Gallien - das heutige Frankreich - war
das eigentliche Kerngebiet der Kelten, aber in ihrer Ausbreitung besiedelten sie von Schottland bis Kleinasien
ein riesiges Territorium.
Von 900 bis 450 v. Chr. waren sie die Träger der sogenannten Hallstadt-Kultur - ein Zeitabschnitt der
älteren Eisenzeit. Sie wird nach den Funden in einem ausgedehnten Gräberfeld oberhalb des Ortes
Hallstatt im Salzkammergut in Österreich bezeichnet, der die mitteleuropäische Eisenzeit der
La-Téne-Kultur um 450 v. Chr. folgte, die ihrerseits in den letzten beiden vorchristlichen
Jahrhunderten von der Oppida-Zivilisation abgelöst wurde. Zur Zeit der letztgenannten Kulturphase lebten
die Kelten in großen Städten, besaßen eine hochentwickelte Kultur und kannten bereits soziale
Unterschiede - Schichtung.
Die Kelten wurden auch Keltoi, Gallier und Galater genannt. Letztere lebten in Kleinasien, wo sie zwischen
235 und 55 v. Chr. ein eigenes Staatswesen errichtet hatten. Vermischt mit eingeborenen Iberern lebten
sie als sogenannte Keltiberer in Spanien.
Cäsar eroberte Gallien und seine Nachfolger schlugen nachfolgende Aufstände nieder. Ihre Zersplitterung
und Uneinigkeit war die größte Schwäche der Kelten, was zur Romanisierung der gesamten Halbinsel
führte.
Ihre letzten, heute noch bestehenden Rückzugsgebiete sind neben Irland und Schottland auch Cornwell und die
Bretagne.
Landschaften, Berge, Flüsse ... in ganz Europa tragen heute noch zahlreiche keltische Namen.
...wird noch ausführlicher behandelt. |
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