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Religiöser Lebensbereich

 
Was ist Religion ? Der Begriff faßt verschiedene Vorstellungen, Verhaltensweisen und Handlungen zusammen, .

Trotz der starken Abhängigkeit von der Natur auf Einflüsse der Wirtschaft und Lebensweise versucht der Mensch mit vielfältigen Mitteln seine Existenz zu sichern. Seine Bemühungen beruhen auf der einen Seite auf seine Kenntnisse der Naturvorgänge und andererseits auf solche die magische oder zauberische Handlungen beeinflussen sollen.



Mit zunehmenden Kenntnissen auf allen Gebieten des Lebens und steigenden Bedürfnissen erkennen die Menschen die Unwirksamkeit der Magie und Zauberei.

Die Vorstellungen von der Existenz übermenschlicher Wesen ist in der starken Abhängigkeit zur Natur zu suchen. In ihrer Daseinsform sind diese Wesen menschlich, werden aber mitunter als Tier dargestellt und leben in allen Naturbereichen, herrschen dort und sind untereinander verwandt. Die Vorstellung von der Existenz einer Seele haben zum Glauben des Menschen am Wirken von mächtigen Wesen maßgeblich beigetragen. Traumerlebnisse und die Annahme des Weiterlebens eines Teils des Menschen nach dem Tod sind das Motiv dieses Denkens.

Das auf das menschliche Schicksal und auf das Naturgeschehen ihre Vorfahren Einfluß nahmen, ist die Annahme zahlreicher Menschengruppen. Durch Gebete, Opfer oder kultischen Handlungen bemühte man sich zu übermenschlichen Wesen und zu den Ahnen Kontakt aufnehmen. Mit Entwicklung der Gesellschaft stehen Menschen an der Spitze der Gemeinschaft, die ihre Herkunft von göttlichen Ahnen herleiten. Zwischen den Menschen und den Naturgöttern wie auch den göttlichen Ahnen bildet eine Gruppierung heraus, die als Mittler zwischen ihnen auftreten - der Priesterstand. Er bewahrt die Vorstellungen an die Existenz göttlicher Wesen und trennt diesen als richtig gepriesenen Glauben vom Aberglauben.

Auf die Grundfragen der menschlichen Existenz versucht jede Gemeinschaft Antworten zu finden. Dazu stellt sich der Mensch Fragen nach der Entstehung der Welt, nach der Entstehung der heutigen Form, aber auch ebenso nach dem Erscheinen des Menschen.

Eine ganz interessante Frage ist: Wie das Leben erhalten bleibt, da doch Pflanzen, Tiere und Menschen sterben ? Gemeinschaften mit langer Geschichte und starker Isolierung von anderen Gruppen finden ihre Antwort in Mythen. Sie berichten vom Ursprung der Welt des Lebens, vom Menschen und seiner Kultur. Meistens sind diese Erzählungen allen Mitgliedern einer Gemeinschaft bekannt - bisweilen aber auch nur einem kleinen Personenkreis, da mit ihrer Darstellung die Auffassung besteht, dass die in mythischer Urzeit entstandene Weltordnung und die Existenz des Menschen weiterbesteht. Auf das heutige Geschehen nehmen nach den Vorstellungen der Gemeinschaften die mythischen Gestalten kein Einfluß mehr.
 



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