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Königin Kleopatra VII.


 
 

Alexander, der Pharao - Alexander der Große


Alexander der Große - der Pharao Alexander der Große, geboren als Sohn von Philipps II. von Makedonien, wurde schon im Alter von 20 Jahren - nach dem Tod seines Vaters - Thronfolger. Nachdem er erst die Landesgrenzen gesichert und die griechischen Kleinstaaten unterworfen hatte, wurde der nächste Gegner das Großreich Persien angegriffen.

Alexander der Große - der Pharao, starb 323 v. Chr. in Babylon an Malaria. Nachdem Alexander Kleinasien geschlagen hatte, besiegte er in der Schlacht von Issos im Jahre 333 v. Chr. auch den Perserkönig Dareios II. Nächstes Ziel war Ägypten, was er von den Persern befreite.

Alexander der Große ließ sich nun in Memphis im Tempel des Ptah zum Pharao krönen. Nach dieser Zeremonie, im Jahre 331 v. Chr., entschloss er sich im Nildelta nahe der Insel Pharos die Stadt "Alexandria ad Aegyptum" - die heutige Hafenstadt an der Mittelmeerküste Alexandria - zu gründen.

Großes Interesse hatte Alexander der Große - Alexander der Pharao - seine Herrschaft zu legitimieren zu lassen. Deshalb wandte er sich an das Orakel des Gottes Amun in der Oase Siwa. Die Reise zum Orakel des Amun verlief unter guten Vorzeichen. Die Priester des Heiligtums offenbarten ihm, dass er der Sohn des Zeus-Amun - oft auch als Sohn des Gottes Amun bezeichnet - sei und die Weltherrschaft erlangen würde.

In Memphis wieder angelangt, übergab Alexander die Macht über das Land einen Stellvertreter und machte sich auf dem Weg den Rest des persischen Weltreiches zu erobern. Alexander der Große kehrte aber niemals nach Ägypten zurück.

Eines seiner Aufgaben, die Alexander in Ägypten unternahm, war die Reorganisierung der Landesverwaltung. So wurden neue ägyptische und griechische Staatsbeamte ernannt und ein neues System der Machtkontrolle, das dem der Griechen glich, eingeführt.

Während seines Aufenthalts in Ägypten tolerierte er nicht nur das Brauchtum des Landes, sondern auch die lokale Kleidung. Auf dem Amuntempel in Luxor ist Alexander der Große auch als einheimischer Herrscher mit Kopfbedeckung, Schurz und Königskartusche dargestellt.

Wie auch andere Pharaonen, so ließ auch Alexander Bauwerke errichten. Was man aber besonders anrechnen muß, so wurden von den Persern entstandene Bauschäden am Amun-Tempel in Luxor wieder im Auftrage Alexanders restauriert. Bei seinem nur kurzen Aufenthalt in Ägypten von 332 bis 331 v. Chr. nahm er nicht nur die herrschenden Glaubensvorstellungen an, er paßte sich diesen sogar an, in dem er beispielsweise dem Apis-Stier opferte. Damit brachte er nicht nur den Respekt der Götter zum Ausdruck, sondern auch dem Land und den Menschen.

Das Land bekam nach dem Tod von Alexander dessen General Ptolemaios, der eine neue Dynastie gründete und deren letzte Herrscherin die große Kleopatra VII. Philopator zwischen 51 bis 30 v. Chr. war. - Dies war auch das Ende der Pharaonen in Ägypten.

Alexander starb im Jahre 323 v. Chr. in Babylon an Malaria. Im Grab seines Vaters in Makedonien sollte der Leichnam seine letzte Ruhe finden. Doch Ptolemaios, obengenannter General, ließ ihn in die Oase Siwa nach Ägypten bringen und dort beisetzen. Später kamen die sterblichen Überreste erst nach Memphis, dann nach Alexandria. Zahlreiche große wie auch berühmte Persönlichkeiten aus der ganzen antiken Welt kamen zum Grab von Alexander. Heute ist die genaue Lage des Grabes nicht mehr bekannt.
 
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