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Ramses II., 3. Pharao der 19. Dynastie


 
 

Ägypten - Ramses II. - 3. Pharao der 19. Dynastie


Tempel des Ramses II. in Abu Simbel in Ägypten Ramses II. war 3. Pharao der 19. Dynastie des Neuen Reiches, König der Könige, der 66 Jahre von 1279 bis 1213 v. Chr. über Ägypten herrschte (* um 1303 v. Chr.; † 27. Juni 1213 v. Chr.).

Ramses II.-Statue Dabei festigte er die Stellung Ägyptens als eine Weltmacht und trieb die Grenzen weit nach Syrien im Osten hinein und Nubien im Süden. Die Wirtschaft in dieser Zeit erlebte eine Blütezeit und Kaufleute aus Vorderasien und von Ägäischen Inseln hatten regen Handel mit dem Pharaonenreich. Es ließen sich in Ägypten sogar Ausländer nieder. In die altägyptische Sprache übernahm man einige ihrer Wörter.

Schon früh machte sein Vater Sethos I. Ramses II. zum Mitregenten. In der Kriegskunst erwarb er sich hohes Ansehen und am Anfang seiner Regierungszeit führte er zahlreiche Schlachten, die seine politische Macht festigten. Zu nennen sei an dieser Stelle die Schlacht von Kadesch gegen die Hethiter, die mit einem Friedensvertrag beider Reiche endete.

Ramses II. konnte gegen Ende seiner Regierungszeit mit Stolz auf seine erreichten Leistungen und ein erfülltes Leben blicken. Das Reich war innen- wie auch außenpolitisch stabil, Ägypten lebte im Wohlstand und Macht, auch die prachtvollen Bauvorhaben zeugten vom blühenden Gedeihen des Pharaonenstaates. Bei den Bauvorhaben sind besonders die heute weltberühmten Anlagen von Abu Simbel und damalige Hauptstadt im Ostdelta Pi-Ramesse, das "Haus des Ramses" zu nennen.

Alle Pharaonen ließen verschiedene Bauwerke errichten. Wenn man aber alle Pharaonen miteinander in Hinsicht ihrer Bauvorhaben vergleicht, so war Ramses II. nach seiner Thronbesteigung zweifellos der größte Bauherr von Ägypten. Schon allein seine Totenstadt, das Ramesseum in Theben-West glich einer eigenen Stadt. In ihr verbanden sich weltliches und religiöses Leben miteinander.

Die beiden riesigen Felstempel in Abu Simbel in Unternubien wurden in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts beim Bau des Assuanstaudammes versetzt. Am Eingang des großen Ramses-Tempels in Abu Simbel verkörpern zwei riesige Sitzfiguren auf jeder Seite den Pharao. Der rechts gelegene kleinere Tempel war Hathor und Nefertari gewidmet.

Nicht nur in seiner Bautätigkeit war Ramses II. der Größte auch was seine vielen Kinder betrifft. Laut offiziellen Dokumenten soll er über 100 Söhne und Töchter gezeugt haben. Bei dieser Aufzählung sind nur die Kinder gerechnet, die aus offiziellen Ehen hervorgegangen sind. Ramses II. hatte acht Gemahlinnen, zwei seiner Töchter erhielten aus sogenannten dynastischen Gründen den Rang einer Großen königlichen Gemahlin. Hauptsächlicher Grund dafür war, dass nur echte Königstöchter die Legitimation zur Herrschaft an seine Söhne weitergeben konnten. Haupt- und Lieblingsfrau von Ramses II. war Nefertari, der er auch mehrere Tempel widmete.

Merenptah kam 1213 v. Chr. nach dem Tod seines Vaters Ramses II. als älterer Mann von über 50 Jahren auf den Thron. Er war der 13. Sohn, der seine zwölf älteren Brüder überlebt hatte.
 
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