AFRIKA
- Ägypten und der Nil
- Geschichte Ägyptens
- Dynastien & ihre Hauptstädte
- Gottkönige & fremde Herrscher
Dynastien entstehen
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- Sesostris III. - 5. P., 12. D.
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- Thutmosis III. - 6. P., 18. D.
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- Nofretete - Frau Echnatons
- Tutanchamun - 12. P., 18. D.
- Ramses II. - 3. P., 19. D.
Griechen & Ptolemäer
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- Prinz(essinn)en, Thronfolger
- Ägyptische Gesellschaft
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- Ägyptische Kunst
- Errungenschaften
- Götter & Heiliges
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Ägypten - Sesostris III., 5. Pharao der 12. Dynastie
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Sesostris III. ist der 5. Pharao der 12. Dynastie, der von 1872 bis 1853/52 v. Chr., Ägypten
im Mittleren Reich regierte. Während seiner 20 Regentenjahre festigte er durch Verwaltungsreformen
die Autorität des Pharaos und machte in Hinsicht seiner Außenpolitik sein Reich zu einer
Weltmacht.
Seine Leistungen und Taten sind auf Steleninschriften überliefert, von denen verhältnismäßig
viele erhalten blieben.
Während seiner langen Regierungszeit erlebte Ägypten einen Höhepunkt seiner Entwicklung. Das
ägyptische Pharaoenreich dehnte seinen Einflussbereich in Nordost- und Süd-Richtung immer weiter
aus. Im Norden erreichte es die palästinensische Stadt Sichem. Truppen drangen vor, befestigte Stützpunkte
sicherten die Handelswege bis nach Vorderasien hinein. Im Süden schob sich die Südgrenze des Reiches
bis zum 2. Nilkatarakt vor.
Die Feinde Ägyptens bedrohten an zwei Grenzen die Sicherheit des Landes. Beduinenstämme versuchten
immer wieder im Nordosten bis ins Nildelta vorzudringen. Die Nubier im Süden errichteten am 3. Nilkatarakt
ein mächtiges Reich - das Land Kusch - mit der Stadt Kerma als Zentrum. Eine Reihe von befestigten
St¨tzpunkten, darunter auch die Festung Buhen, schützten den Besitz von Unternubien. Bereits vorhandene
Festungsanlagen ließ Sesostris III. weiter ausbauen und neue errichten, so bekräftigte er seine
Ansprüche auf Nubien.
Sesostris III. war Kriegsherr und Eroberer und ging als solcher in die Geschichte ein. Asiatische Völker,
Libyer und Nubier mußten sich seinem Willen beugen. Ein schlagkräftiges Heer sorgte für die
Sicherheit des Reiches.
Auch als Bauherr monumentaler Bauwerke war Sesostris III. tätig. Dies bezeugen zumindest noch Reste eines
Tempels in Medamud, den er zu Ehren des Kriegsgottes Month errichten ließ und die Pyramidenanlage in Dahschur.
Hier wurden zwei Prinzessinnengräber entdeckt. Eines der Gräber war das der Prinzessin Mereret, welches
kostbare Beigaben - Meisterwerke der Goldschmiedkunst enthielt.
Zu Beginn des Mittleren Reiches stand erneut die Reichseinigung im Mittelpunkt. Dabei war die Stellung der
sogenannten Gaufürsten (= Oberhaupt einer Provinz mit rechtliche, miliäärische und theologische Pflichten)
zunächst unantastbar geblieben. Im Laufe der Zeit hatten sie sich königliche Privilegien angenommen, die
nur einem Pharao zustanden, wie beispielsweise das Errichten von Statuen und hatten auf ihnen mit einer Datierung
ihrer Regierungsjahre begonnen. Sesostris III. setzte dieser Selbstverherrlichung ein Ende. Fortan wurden die
Gaue von drei speziellen Behörden des Reiches zentral verwaltet, alle Widerstände waren zwecklos, nur
starke Herrscherpersönlichkeiten waren dazu in der Lage.
Auf Statuen erscheint Sesostris III. nicht mehr als unantastbare, ewig jugendliche Gottheit, er wird als Mensch
und ein für sein Reich sorgender König dargestellt. |
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