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Die Gesellschaft in Ägypten zur Pharaonenzeit |
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Die Oberschicht
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Zur Oberschicht gehörten die reichen Beamten, die seit dem
Ende der 5. Dynastie - 2707 - 2170 v. Chr. - auf eine immer größere Zahl
angestiegen war und eine immer höhere Macht auf ihre Person vereinen.
Titel, die sie inne hatten, hatten sie meist nur als Auszeichnung erhalten, eine konkrete
Amtsgewalt übten sie jedoch nicht aus. In der 4. Dynastie war das Amt des Wesirs, dem
zweiten Mann im Staat, immer noch in der Hand des Königsohnes. Zur Zeit von Pepi II.
- ein Pharao der 6. Dynastie - sollen soviele dieses Amt inne gehabt haben, dass man davon
ausgeht, dass es für Ober- und Unterägypten einen Wesir gab. Vielleicht wurde der
Titel auch als Ehrentitel verliehen.
Welche Macht bereits ein Provinzbeamter ausübte, ist am Beispiel von Pepi I. zu erkennen,
der aus politischen Gründen zwei Töchter des Gaufürsten von Abydos heiratete.
Selbst deren Mutter erhielt den Wesirstitel.
Der Pharao hielt im Alten Reich die Macht durch seine gottähnliche Stellung in den
Händen und war damit allein befähigt zu den Göttern im Verlauf eines Rituals
Kontakt aufzunehmen. Niemand konnte sich vorstellen, dass diese Macht einmal von hohen
oder höchsten Beamter übergehen wird.
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Leben im Alten Reich
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Zu den großartigsten Epochen der ägyptischen Geschichte muß
das Alte Reich gezählt werden. Während der 3. und 6. Dynastie erreichte es seine
Blütezeit, die 500 Jahre andauerte. In dieser Zeitspanne entwickelte sich die Religion,
Schrift, Kunst und das Staatswesen auf eine solche Weise, dass spätere Dynastien
versuchten an die Zeit anzuknüpfen.
Der Pharao herrschte über Ober- und Unterägypten und während der 4. Dynastie
wurde der Bau von Pyramiden vorangetrieben. Memphis war die Landeshauptstadt und Sakkara und
Giza die dazugehörige Nekropolen - Totenstädte.
Während der ersten beiden Dynastien hatte sich die Schrift weiterentwickelt und war
für die Beamten die wichtigste jener Zeit geworden. Spätere
Erzählungen behandeln oft Ereignisse aus dem Alten Reich, in dem Stabilität
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