AFRIKA
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- Tutanchamun - 12. P., 18. D.
- Ramses II. - 3. P., 19. D.
Griechen & Ptolemäer
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- Ägyptische Gesellschaft
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- Ägyptische Kunst
- Errungenschaften
- Götter & Heiliges
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Königin Kleopatra VII. Philopator, letzte weibliche Pharao der Ptolemäer
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Die bekannteste Frau des Alten Ägyptens war Kleopatra - richtiger Kleopatra VII. Philopator - * 69 v. Chr.;
† 12. August 30 v. Chr. in Alexandria, die als letzte weibliche Pharao des Ptolemäer-Reiches das Land
zwischen 51 und 30 v. Chr. regierte. Mit ihrer Schönheit und Intelligenz war sie eine faszinierende Frau,
die im Laufe der Jahrhunderte ganze Generationen in ihren Bann zog.
Aus dem Geschlecht der Ptolemäer oder Lagiden stammt Kleopatra VII. Philopator, deren letzte Köingin sie
war. Die Ptolemäer stammten einst aus Griechenland und herrschten von 305 bis 30 v. Chr. über
Ägypten. Ptoleumaios I. Soter war der Gründer dieser Dynastie, der nach dem Tod von Alexander dem
Großen und zahlreicher Machtkämpfe unter seinen Nachfolgern die Herrschaft über Ägypten
errang. Die Kultur und ihre Sprache bewahrten die Ptolemäer, nur Kleopatra identifizierte sich mit ihrem Volk
und dessen Sprache. In der Geschichte wird die Regierungszeit von Kleopatra zu den bekanntesten des Landes
gerechnet.
Die Geschicke von Ägypten und Rom waren während ihrer Regierungszeit eng miteinander verbunden.
Schicksalbestimmend für Ägypten und der weiblichen Pharao Kleopatra waren die mächtigen Männer
Roms Julius Cäsar, Mark Anton und Oktavian - dem späteren Kaiser Augustus - in der Übergangszeit zur
Kaiserzeit. Die Verwaltungs- und Regierungsform des Pharaoenstaates war für Julius Cäsar das ideale
Staatsmodell. Seine Vorliebe für den Orient entdeckte Mark Anton, der deshalb fast die Interessen von Rom aus
den Augen verlor. Als Friedensstifter des Ostens gefeiert, annektierte Oktavian Ägypten und erhielt vom Senat
in Rom die größte Macht.
Kleopatra gelang es zwar Cäsar und Mark Anton mit ihren Fähigkeiten und einer ausgesprochenen hohen
Intelligenz unter ihren Einfluss zu bringen. Bei Oktavian mit seiner Standfestigkeit mußte sie ihre Hoffnungen
auf ein großes und zugleich unabhängiges Ägypten aufgeben.
Den Traum eines Großreiches zwischen Ägypten und Rom teilte Kleopatra mit Cäsar, der mehrere Monate
in Ägypten verweilte und mit Kleopatra nilaufwärts bis nach Nubien reiste, bevor er nach Asien ziehen
mußte. Vor seiner Abreise schlug er Kleopatra die Heirat mit einen ihrer Brüder vor. Mit Ptolemaios XIV.
Philopator, einem Kind, teilte sie sich von 47 bis 44 v. Chr. den Thron. Allerdings verlief der Aufenthalt
Cäsars in Ägypten nicht spurlos, denn nur wenige Monate später gebar die Königin einen Sohn -
Ptolemaios XV. Caesarion.
Die Republikaner ermordeten im Jahr 44 v. Chr. Cäsar. Kleopatra ließ daraufhin ihren Bruder beseitigen
und ihren Sohn Ptolemaios XV. zum Mitregenten den Thron besteigen, dessen Amtszeit von 44 bis 30 v. Chr. dauerte.
Mark Anton und Oktavian hatten ihre Macht geteilt und unter sich das Römische Reich aufgeteilt. Während Mark
Anton den Osten erhielt, übernahm Oktavian den Westen.
Mit der Zeit gewann Kleopatra die Gunst von Mark Anton, der ihr die Unabhängigkeit Ägypten zusicherte und
darüber hinaus noch römische Provinzen schenkte. Dies sah Oktavian als Verrat an Rom an und besetzte mit
seinen Truppen Ägypten. In der Schlacht von Aktium 31 v. Chr. besiegte er Mark Anton, der ein Jahr später
Selbstmord beging.
Auch Kleopatra war nicht gewillt, durch den Römer Oktavian sich erniedrigen und in einem Triumpfzug nach Rom
führen zu lassen, weshalb sie es vorzog sich durch einen Biss einer Kobra zu töten und somit dieser Schande
entging.
Mit ihrem Tod - des letzten weiblichen Pharao des Ptolemäer-Reiches - endete die Geschichte des Pharaonenreiches.
Anmerkung:
Ptolemaios XV. Caesarion wurde nach dem Sieg der römischen Legionen über die ägyptischen Armeen von
Oktavian Caesarion hingerichtet. Damit hatte er den rechtmäßigen Thronerben, das letzte Hindernis zur
absoluter Macht, aus dem Weg geräumt. |
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