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Geschichte Europas - Rom


 
 

Rom - Kaiserreich und Weltmacht


Frühe Geschichte von Italien - Etrusker und weitere Völker der Frühgeschichte


Rom Rom, das Kaiserreich und die Weltmacht, gehören wie alle anderen zu den italienischen Zivilisationen. Die Stadt am Tiber und die anderen Zivilisationen geben selbst heute noch der Archaöologie und Sprachwissenschaft eine Reihe von Rätseln auf. Erst als griechische Siedler im 7. Jahrhundert v. Chr. die Küsten Italiens besiedeln, kann die Geschichte dieser Halbinsel zumindest bruchstückhaft rekonstruiert werden.

In der Zeit davor haben sich die einheimische Urbevölkerung mit einwandernden Völkern vermischt. Aus dieser gegenseitigen Beeinflussung haben sich die Merkmale der italienischen Völker der Frühgeschichte herausgebildet.

Zwichen dem 10. und 6. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich im Norden der italienischen Halbinsel die Vorfahren der frühen röischen Zivilisation - die sogenannte Villanova-Kultur. In der Toskana entstanden im 8. Jahrhundert v. Chr. erste städtische Strukturen dieser Kultur. Damit konnte sich die Wirtschaft entwickeln, dass sogar spezielle Gruppe der Gesellschaft sich herausbildeten. Durch verbesserte Bewässerungsanlagen stiegen die Erträge in der Landwirtschaft und die durch die höhere Ausbeutung der Minen an der Küste und auf Elba kam es zu Fortschritten in der Metallverarbeitung. Desweiteren entwickelte sich der Handel mit anderen Völkern des Mittelmeeres.










Die Regierung


Nachdem die Kämpfe zwischen Prtriziern und Plebejern beendet waren, bildeten die freien Bürger - die populus Romanus den römischen Staat. Sie bildeten einen Stadtstaat, ähnlich den der griechischen Polis. Jedoch konnte man in Rom den Staat nicht gleichsetzen mit der Gemeinschaft, denn über dem Gemeinwesen - den res publica stand nämlich noch die gemeinsamen Interessen des Volkes - der populus. Nicht das Volk führte den Staat, sondern er lag im Verantwortungsbereich von öffentlichen Einrichtungen, deren Zuständigkeiten waren nochmals entsprechend aufgeteilt waren.

Für öffentliche Einrichtungen könnte man auch Institutionen wie Magistraturen, Rat bzw. Senat und natürlich die Volksversammlung.


Magistraturen, Prätoren, Konsuln und Zensoren


Jeder der ein öffentliches oder ziviles Amt ausübte, konnte sich Magistrat nennen, denn als Träger staatlicher Autorität stand niemand ¨ber einem. Das Amt konnte zivile und militärische Befehlsgewalt umfassen. Wie sich ein Magistrat zu verhalten hatte, dafür gab es eine Reihe von Bestimmungen, die die Rechte und Pflichten genau beschrieben.

Das Wesen der römischen Magistratur unterschied allerdings zwei entscheidende Merkmale, welche die Befehlsgewalt einer Magistratur aufzeigte. Unter dem Begriff potestas versteht man, die rechtlich wirksame &¨bertragung der Staatsmacht auf den Magistrat. Welche Macht eine Magistratur hatte, regelte die Rangfolge, der sie zugeordnet war. Die Befugnisse einer Registratur unterschied man in maior = höher, minor = niedriger oder par = gleichberechtigt gegenüber anderen Magistraturen.
Das Wort imperium stand dafür, wer die tatsächliche Befehlsgewalt inne hatte. Und das waren nur die höchsten Magistraturen - das Konsulat und die Prätur. Eine Magistratur, die mit dem imperium ausgestattet war, besaß das Recht die sogenannten Auspizien (= bezeichnet den Brauch aus verschiedenen Vorzeichen den göttlichen Willen zu deuten. Die Deutung beinhaltet ausschließlich die göttliche Zustimmung oder Ablehnung einer geplanten Handlung. Gemäß römischem Brauch mussten vor allen bei wichtigen staatlichen Handlungen die Auspizien eingeholt werden. Daf¨r war verantwortlich der durchführende Magistrat. Die Durchführung für die Auspikation wurde gemäß ihrem Rang als kultisches Ritual ein viereckiger Ort bestimmt (templum) in unmittelbarer Nähe der am selben Tag stattfindenden Handlung, auf die sich die Auspikation bezog, in der Regel eine Volksversammlung (comitia) oder eine Senatssitzung.) zu erhalten. Nur wer die tatsächliche Befehlsgewalt hatte, konnte von seinen Soldaten nach einem Sieg zum imperator gemacht werden. Dadurch konnte er bei Feldzügen Truppen befehligen, Truppen anwerben und zum Waffendienst verpflichtensowie die benötigten Tribute einfordern. Zudem stand ihm das Recht zu, ohne Anhörung bei Gerichte ungehorsame Soldaten bis zur Todesstrafe zu verurteilen. Diese Rechte waren aber nur während eines Feldzuges erlaubt, sonst konnte jeder Stadtbürger innerhalb der heiligen Stadtgrenzen Roms, den ein Magistrat festhielt, den Richtspruch des Volkes anrufen.

Jederzeit war ein Magistrat der Stellvertreter der römischen Bürgerschaft, der sich diese Repräsentation in verschiedenen Bereichen zu nutze machte. Sie genossenn so eine besondere Stellung auch außerhalb der Stadt gegenüber dem Volk oder des einzelnen Bürgers. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, hatte ein Magistrat eine Reihe von Rechten, Befugnissen und Privilegien, die ihm zugestanden wurden, um seiner Stellung den nötigen Respekt und Würdigung darzubringen. Ab Quästoren auswärts durften sie wegen ihres bevorzugten Zugangs zu den Göttern auch das überlieferte Ritual der Auspizien leiten und so das Wohlwollen der Götter einzuholen.





 
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