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Sieben Weltwunder der Antike


 
 

Sieben Weltwunder der Antike - 7 Weltwunder: Pyramiden, Koloss, Zeusstatue ...


Der griechische Schriftsteller Antipatros von Sidon bezeichnete im 2. Jahrhundert v. Chr. sieben berühmte Monumente als die "sieben Weltwunder der Antike". Fünf allein dieser Weltwunder gehören zur griechischen Welt. Dabei handelt es sich um den Artemis-Tempel in Ephesos, das Grab von Mausolos in Halikarnassos, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Alexandria und die Zeus-Statue in Olympia.
 
Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten  1. Weltwunder - Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten

Sie entstanden zwischen 2200 und 1100 v. Chr. und sind wahrscheinlich von Cheops in Auftrag gegeben worden. In ihrer Seitenlänge mißt die Cheops-Pyramide 227,5 Meter, hat eine Höhe von 147 Metern und eine Fläche von ca. 50000 Kubikmeter.
Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon  2. Weltwunder - Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon

Die hängenden Gärten von Semiramis wurden um 600 v. Chr. von König Nebukadnezar II. - von 606 bis 562 v. Chr. - fertiggestellt und bereits 482 v. Chr. wieder zerstört. Die Mauern der Stadt waren einst mehr als 100 Meter hoch und umfassten eine Fläche von 25 Quadratkilometern.
Der Tempel der Artemis in Ephesos  3. Weltwunder - Der Tempel der Artemis in Ephesos

Der Artemis-Tempel wurde 544 (552) v. Chr. erbaut und hatte eine Länge von 130 Metern und eine Breite von 67 Metern. Nach Pilnius besaß er 127 Parische Marmorsäulen von 18 Meter Höhe und einem Gewicht von 150 Tonnen. Im Jahre 356 v. Chr. brannte der Tempel - laut einer Legende in der Nacht von Alexanders Geburt - nieder. 220 Jahre dauerte der Wiederaufbau, um 260 n.nbsp;Chr. von den Goten erneut zerstört zu werden. Im Artemis-Tempel hatte man die Göttin in einer überlebensgroßen Statue dargestellt, von der heute noch einige Kopien existieren. Die Plastik zeigt die Göttin Artemis mit vielen Brüstem, um ihre Fruchtbarkeit zu symbolisieren.
Die Zeus-Statue des Phidias von Olympia  4. Weltwunder - Die Zeus-Statue des Phidias von Olympia

Die Zeus-Statue wurde 433 v. Chr. aus Gold und Elfenbein erbaut und stand einst im Zeus-Tempel von Olympia. Geschaffen wurde sie vom Bildhauer Phidias zum Anlass des Sieges der Griechen über die Perser im 2. Perserkrieg.
Das Grab des Königs Mausolos II. zu Halikarnassos  5. Weltwunder - Das Grab des Königs Mausolos II. zu Halikarnassos

Das Grabmal wurde für Mausolos - Satrap von Karien - errichtet, um seine sterblichen Übereste beizusetzen. Artemisia hatte es für ihren Gemahl und Bruder 350 v. Chr. in Auftrag gegeben und Phyteos hatte die Planung ausgeführt. Die drei berühmten Küstler jener Zeit Bryasis, Skopas und Timotheos haben die bildhaften Verzierungen ausgeführt.
Das Bauwerk bestand aus einem erhöhten Podium, einem Säulengang und einem Wetterdach, das von einer Quadriga gekrönt wurde.
Der Koloss von Rhodos  6. Weltwunder - Der Koloss von Rhodos

Das als Koloss von Rhodos bekannte Denkmal der sieben Weltwunder der Antike war eine 32 Meter hohe Figur des Helios. Sie stand am Hafeneingang von Rhodos. Auch als Apollo-Statue bekannt geworden, wurde sie 290 v. Chr. erbaut. Nackt war die Gottheit dargestellt, hielt in der rechten Hand eine Tunika und mit der linken Hand schien er den Horizont abzusuchen, als ob er die Stadt beschützen wollte.
Schon von weitem konnten die Seefahrer den Koloss von Rhodos erspähen. Bei einem Erdbeben 224 v. Chr. stürzte die Figur ein. Der 6. Kalif verkaufte die Steine an einen Juden, der sie mit 900 Kamelen um 623 n. Chr. abtransportierte.
Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria  7. Weltwunder - Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria

Der Leuchtturm von Alexandria wurde 280 v. Chr. auf der vorgelagerten Insel Pharos errichtet. Er war das erste Bauwerk dieser Art, der den Seefahrern den Weg weisen sollte. Das Feuer des Leuchtturms brannte ununterbrochen. Ihm verdanken alle anderen Leuchttürme auch ihren Namen.
 
Die oben gewählte Reihenfolge stammt aus "Zeittafel der Weltgeschichte - Den letzten 6000 Jahren auf der Spur".
Von den sieben Weltwundern der Antike existieren heute nur noch die Pyramiden von Giseh. Deshalb wurden neue Weltwunder gesucht.


Die "Neuen Weltwunder"


Über einen Zeitraum von 2 Jahren wurden von mehr als 100 Millionen Menschen im Internet die "Neuen Weltwunder" gewählt. In einer Galashow im "Stadion des Lichts" in Lissabon wählte man am 7. Juli 2007 folgende aus (genaue Reihenfolge nicht bekannt):

Die Große Mauer (China)
Die Inka-Ruinen von Machu Pichu (Peru)
Die Maya-Stadt Chichen Itza (Mexico)
Die Felsenstadt "Petra" (Jordanien)
Das Kolosseum in Rom (Italien)
Die Christus-Statue auf dem Zuckerhut in Rio de Janeiro (Brasilien)
Das Taj Mahal (Indien)
 
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