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Sprachfamilien in Afrika


 
 

Völker der Bantu-Sprachfamilie


Die Einordnung der Bantu-Sprachen


Die Sprachen werden in Sprachfamilien eingeteilt. In Afrika werden vier große Sprachstämme unterschieden:

Hamitosemitischer Sprachstamm (Afroasiatische Sprachen)
Khoi-San-Sprachen (Khoisan-Sprachen)
Kongo-kordofanischer Sprachstamm (nigritische Sprachen, Niger-Kordofanische Sprachen)
Nilo-saharanischer Sprachstamm

Diese zerfallen wiederum in ... Gruppen, Zweige und Unterzweige...


Kongo-kordofanischer Sprachstamm -> Kordofanzweig -> Niger-Kongo-Sprachen -> Benue-Kongo-Sprachen = Bantusprachen


Erst später werden hier die Zweige der Bantusprachen eingearbeitet.

Akikuyu
Bantuvolk in Kenia


Amba
sind eines der wichtigsten Völker im Grenzgebiet zwischen Uganda und dem Kongo. Im Savannenland bauen sie neben Hirse und Süßkartoffeln auch sogenannte Kochbananen als wichtigste Feldfrüchte an. Zudem betreiben sie Fischfang und gehen noch der Jagd nach.
Bei den Amba gibt es noch Polygamie. In Gruppen von acht bis zehn Hütten wohnen sie in Weilern - das sind kleine Ansiedlungen kleiner als ein Dorf.
Der Stamm der Amba setzt sich aus zwei Abteilungen zusammen: den Bulibuli und den Bwezi - beide Gruppen besitzen einen leichten Unterschied im Dialekt. Der Stamm besteht aus ca. 50000 Angehörigen.


Ambo
(auch Ovambo)
bestehen aus acht großen Stämmen, deren Heimat der Norden von Namibia bzw. der Südosten von Angola ist. Etwa 940000 Angehörige leben in Namibia - ein kleiner Rest in Angola. Sie leben in einer Trockensteppe, die die Zucht von Langhornrindern und Herse zuläßt. Zudem gehen sie auf Fischfang und Jagen auch.
Zahlreiche Ambo sind in Bergwerken und Industriebetrieben von Namibia tätig. Geschichtlich gesehen hatten sie bis zum Ende des 19. Jahrhundert Kleinstaaten gebildet, in denen eine soziale Schichtung gab. Es gab Könige mit priesterlichen Funktionen und eine erbliche Aristokratie, aber auch Freie und Sklaven.
Die Ambo bilden mit den Herero und Nyankeka-Humbi den Kern der Südwest-Bantu.


Bangala
leben im zentralen Kongobecken.


Baganda
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Baha
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Bali
sind in der Demokratischen Republik Kongo beheimatet, wo sie Maniok, Mais, Bananen und Yams anbauen. Ergänzt wird die Landwirtschaft noch durch Jagd und Fischfang. Gegen Sklavenjäger wehrten sie sich erfolgreich durch die Errichtung von Palisaden um ihre Dörfer.
Mit den Bali vom Kongo sind sie nicht verwandt, hier besteht eine zufällige Namensgleichheit. Die Bali sind ein Volk von 300000 Angehörigen.


Banjankole
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Banjaruanda
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Banjoro
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Barundi
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Basoga
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Batoro
gehören zur Gruppe verwandter Bantuvölker


Binza



Bobangi
leben im zentralen Kongobecken.


Dinga
leben im Süden der Demokratischen Republik Kongo am Kuango-Fluss, wo sie dem Fischfang nachgehen, der Viehzucht betreiben und als Grundnahrung auf Feldern Maniok anpflanzen. Etwa 50 Pfahlhütten bilden ein Dorf der Dinga.
Zu den Dinga werden noch die Dzing, die Lori, Ngali und Nzari zugerechnet.


Duala
sind ein Volk von Bantu,dessen Sprache zu einer Verkehrs- und Schriftsprache in Kamerun wurde. Einst sind sie Bauern und Fischer gewesen, sind sie heute erfolgreiche Händler geworden. Ursprünglich von Missionaren missioniert, sind sie heute sehr europäisiert. Die Duala haben einige verwandte Stämme wie die Dubi,Koko, Kossi und Kpe. Ihre Bevölkerungszahl liegt bei ca. 100000 Personen.


Ekonda
sind im Nordwesten des Kongogebietes sowie im Regenwald und teilweise an der Küste von Gabun beheimatet. Fischfang betreieben die Männer der Ekonda mit Angeln, Netzen, Speeren und Fallen. Die Frauen hingegen bestellen die Felder mit ihrer Hauptnahrung - dem Maniok.
Der Stamm der Ekonda besteht aus mehreren Unterstämmen, die sich gegenseitig schon mehrfach bekriegt haben. 200000 Stammesangehörige zählen die Ekonda.


Embu
sind verwandt mit den Akikuyu.


Fang
Siehe Pangwe


Kela
(auch Bakela, Nkundo)
leben im Regenwald der Demokratischen Republik Kongo, wo sie innerhalb des großen Kongobogens der Jagd nachgehen. Maniok, Süßkartoffeln und Bananen werden auf Waldlichtungen angebaut. Der dichte Wald läßt zudem die Haltung von einigen Haustieren zu wie beispielsweise Hühner, Ziegen und Hunde.
Die Stammesmitglieder beziffern sich auf 50000 Personen.


Meru
sind verwandt mit den Akikuyu.


Mongo
leben im zentralen Kongobecken.


Ngala
(auch Bengala, Mangala, Bamangala, Boloki)
sind ein Bantuvolk, .......


Ngbandi
(auch Jakoma, Jakome)
leben im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und als Hauptnahrungsquellen der Jagd und dem Fischfang nachgehen, aber auch Brandrodungsfelder anlegen. Sie sind auch gute Kunsthandwerker und stellen Masken, Figuren, Pfeifen, Halsschmuck und Musikinstrumente her. Während der belgischen Kolonialzeit lagen sie im ständigen Krieg mit den Ngbaka.


Ngombe
Ihre Heimat ist der Nordenwesten der Demokratischen Republik Kongo, wo sie auf Brandrodungsfeldern Ackerbau betreiben, der Jagd nachgehen und sich von Fisch ernähren. Heute besteht das Volk der Ngombe aus ca. 200000 Angehörigen.


Nguni
(auch Ngoni)
Sie sind am weitesten von allen Bantu-Stämmen nach Süden vorgedrungen, wo sie die khoisansprachigen Ureinwohner verdrängt haben. Die Nguni sind kein Volk, sondern ein mit 10 Millionen Angehörigen großer Völkerverband. Aufgesplittert in eigenständige Stämme zu denen die Pondo, Swasi, Tembu, Xhose, Zulu und weitere Stämme gehören.
Die Nguni leben heute in den afrikanischen Staaten Malawi, Mosambik, Sambia bis hinunter nach Südafrika. In Südafrika sind die Zulu eine der größten einheimischen Volksgruppen, die während der Macht von ihren Häuptling Chaka zwischen 1816 und 1828 große Teile des südlichen Afrika erobert hatten. Mit seiner Ermordung 1879 und zur Zeit seiner Nachfolger endete die Zulu-Macht.


Ngwato
(auch Bamangwato, Ngwaketse)
beheimatet im Norden des Transvaal und im Nordosten von Botswana im Ngwato-Reservat. Einst gab es das Ngwato-Königreich mit einer straffen gesellschaftlichen Gliederung, die aus der Königsfamilie, Adel, Gemeine und Sklaven bestand.
Die als Lebensgrundlage gehaltenen Viehherden - vor allem Rinder - gehörten dem König ehe sie 1900 in Privatbesitz übergingen.
Der Brautpreis wird in Rindern gezahlt.


Pangwe oder Fang
sind Stämme der Bantusprachgruppe, die in Südkamerun und Gabun ihre Heimat haben.


Ronga
(auch Baronga)
sind beheimatet in Mosambik und in der südafrikanischen Republik in der Provinz Natal, wo sie vornehmlich Ackerbau betreiben und als Hauptnahrung Mais anbauen, aber auch Tiere halten. Zahlreiche Rongas leben heute in den Städten. Die Ronga hatten in früherer Königreiche. Hatte der Herrscher das kleinste Makel wurde er sofort getötet.
Ahnenkult und Feuersymbolik haben sich bis heute erhalten.


Suaheli
leben in den Küstenregionen Kenias und Tansamias und den vorgelagerten Inseln.


Wanjamweis
bestehen aus mehreren Bantustämmen aus Zentral- und West-Tansanias, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen.


Wute
sind beheimatet in Mittel-Kamerun in der Savannenregion, wo sie als Hauptnahrungsmittel Mais anbauen. Einst von den Fulbe unterworfen, nahmen sie deren Religion - den Islam an. Sie lebten damals wie auch heute von Gräbern umschlossenen Dörfern.
Dies sind Hinweise auf eine Bedrohung von außen. Heute zählt das Volk der Wute noch ca. 40000 Angehörige.


Yakö
Kleines Volk der Bantu-Sprachgruppe, das etwa 50.000 Stammesangehörige zählt. Sie leben im Nordosten eines Regenwaldgebietes in Nigeria. Ihre Sprache wird als Benue-Kongo-Sprache bezeichnet. Yams bauen sie an und können wegen des dichten Urwalds nur Ziegen und Hühner halten. Der Dorfhäuptling ist gleichzeitig der Dorfpriester.
 

 
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