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Völker der Kariben-Sprachfamilie
Apalai oder Aparai
sind ein kleiner Indianerstamm von ca. 300 Angehörigen. Ihre befestigten Dörfer
findet man nördlich der Amazonas-Mündung weitgehend im Apapá-Territorium.
Ihre Nahrung beziehen sie aus Feldbau, Jagd und Fischfang.
Bacairi
sind ein kleiner indianerstamm, der im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso lebt und
Felder durch Brandrodungsfeldbau urbar machen. Das Abbrennen des Gehölzes ist Aufgabe
der Männer, die dann noch das Land roden und die Felder für die Anpflanzungen
vorbereiten. Die Frauen übernehmen dann alle weiteren Arbeiten. Kultiviert werden
neben Mais und Süßkartoffeln auch Kassave.
Ihre Dörfer bestehen aus einem geräumigen Platz, um die die Häuser angeordnet
sind. Auf den Platz ist ein Gästehaus errichtet.
Carijona
(auch Karijona, Carihona, Karixona, Umaua, Omagua, Hianacoto-Umaua)
leben in den Bezirken Amazonas und Caquetá im Süden von Kolumbien und am oberen
RioVaupé, Yari und und am unteren Caquetá. Sie sind ein in Klans aufgeteilter
Stamm, wo die Mitglieder eines Klans in einem großen Gemeinschaftshaus leben und
begründen ihre Abstammung in der männlichen Linie.
Geheiratet wird außerhalb des Klans und auch außerhalb des Dorfes.
Ihre Lebensgrundlage sind der Maniokanbau, Fischfang und Jagd. Die Frauen der Carijona
beschäftigen sich zudem noch mit dem Töpferhandwerk.
Catio
Kariben
Waiwai
Schon von Arkady Fiedler beschriebener südamerikanischer Indianerstamm, der an der
Küste im Norden am Tieflandsaum der Karibik lebt. Heute zählt der Stamm noch ca.
1000 Sprecher. Sie wohnen in ihren Dörfern großen Gemeinschaftshäusern.
Nebem dem Anbau von Mais, Maniok, Zuckerrohr und Bananen gehen sie auch dem Fischfang und
der Jagd nach.
Bei den Waiwai dürfen die Männer mehrere Schwestern heiraten.
Bekannt worden sie auch drch ihren glauben an Hexerei. Selbst der Tod eines Menschen wäre
auf Hexerei zurückzuführen, weshalb sie dann Vergeltungstrupps in das Dorf ausschickten,
von dem sie glaubten, dass in ihm der Übeltäter wohne.
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