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Sprachfamilien, Sprachgruppen in Europa


 
 

Völker der indogermanischen Sprachfamilie


früher auch indoeuropäische Sprachfamilie genannt
Beheimatet in Asien und Europa

Germanische Sprachen

Albaner


Dänen


Deutsche
Zum Volk der Deutschen gehören die Stämme der Alemannen, Baiern, Franken, Sachsen und Thüringer. Schon im frühen Mittelalter besaßen sie eine gemeinsame Sprache, aber erst im Hochmittelalter wurde aus ihnen eine Nation. Zu Beginn der Neuzeit entstand eine deutsche Hochsprache, welche die Dialektunterschiede überwand.


Als sogenannte Volksdeutsche werden die Nachfahren deutscher Siedler bezeichnet, die einst von osteuropäischen Herrschern

Franken


Friesen
Die Friesen bilden schon immer eine eigene Völkerschaft und gehören keinem der großen Stämme wie Franken, Hessen usw. an. Auch haben sie eine eigene westgermanische Sprache. In zwei Staaten sind die Friesen ansässig. Im Nordwesten von Niedersachsen leben die Ostfriesen und im Nordwesten von Schleswig-Holstein die Nordfriesen. Dazu gehören noch die vorgelagerten niederländisch-deutschen Inseln. Außer in der BRD leben in den Niederlanden in der Provinz Friesland noch die Westfriesen. In dieser Region ist neben dem Niederländisch noch Friesisch offizielle Amtssprache. Die Friesen allgemein waren und sind auch heute noch erfahrene Seeleute wie auch Deichbauer.

Goten


Engländer


Flamen


Griechen


Niederländer


Norweger

Schweden




Keltische Sprachen















Romanische Sprachen




Franzosen


Korsen


Spanier




Slawische Sprachen


S ü d s l a w i s c h e    S p r a c h e n




Bulgaren


Mazedoner


Serbokroaten


Slowenen
Sie gehören der südslawischen Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie an. 1991 gründete sich die Republik Slovenija, deren Grenze von den Staaten Italien, Ungarn, Kroatien und Österreich umgeben sind. 1918 erhielt das Land erstmals die Selbstständigkeit als es durch den Versailler Vertrag vom Bundesland Krain - zum Kaiserreich Österreich gehörend, Untersteiermark und


W e s t s l a w i s c h e    S p r a c h e n


Polen


Slowaken
Sie sind Westslawen, deren Sprache zur westslawischen Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie gehört. Die Slowakei ist ihre Heimat, die im Jahre 1993 erst ihre politische Selbststhändigkeit erlangte. Zum Großmährischen Reich kamen die Slowaken im 9. Jahrhundert. Als Oberungarn gehörten sie dann zwischen 1021 und 1918 zum Königreich Ungarn. Eine zwangsweise Vereinigung mit den Tschechen erfolgte nach nach dem 1. Weltkrieg, bevor sie nach dem Nationalsozialismus wieder von Prag aus regiert worden. In einer Volksabstimmung nach dem Ende des Warschauer Pakts entschieden sie sich von den Tschechen zu lösen und wieder in der Slowakei zu leben. Neben anderen Volksgruppen leben heute im Land 4,9 millionen Slowaken. Sie wohnen aber auch Serbien, Ungarn, Polen und in der Ukraine. Weil sie mit politischen Lage unzufrieden waren, wandern zahlreiche Slowaken nach Amerika aus. In den USA leben mehr als eine halbe Millionen. Religiös gibt es in der Slowakei drei große Kirchen - die römischkatholische, griechisch-katholische Unionskirche wie auch zahlreiche Anhänger mit dem protestantischen Glauben verwurzelt sind.

Sorben


Tschechen


O s t s l a w i s c h e    S p r a c h e n




Belorussen


Russen


Ukrainer


 
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