Suche  |  Webseite  empfehlen  |  Zu  Favoriten  hinzufügen
Die Völker der Erde auf www.voelker-der-erde.de
 
Sie sind hier:  
Sprachfamilien & Völker in Amerika


 
 

Völker der Uto-Azteken-Sprachfamilie


Aztecoide Gruppe (Aztecan)


Nahuatl (Aztekisch)


Azteken
Mehr zum Thema finden Sie unter ->


Pipil
leben in El Salvador und Honduras und bauen Mais, Baumwolle, Kakao und Tabak an. Ihr Leben haben sie an das der Mestizen angepasst. Aus Mexiko wanderten sie zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert ein.
Sie kämpften gegen die Spanier, wobei sie fast die Hälfte ihrer Bevölkerung verloren. Heute haben die Pipil etwa noch 2000 Angehörige.


Serrano
Sie leben in Kalifornien und haben sich wenig später nach der Ankunft der Spanier der europäischen Lebensweise angepasst. Bald nahmen sie den katholischen Glauben an und lebten fortan erst in mexikanischen später amerikanischen Machtbereich.
In Kalifornien bot man ihnen drei Reservationen an. Heute leben ca. 1000 Serrano in den Vereinigten Staaten.


Aztek--Tano-Gruppe (Tano-Sprachen)


Kiowa



 Tano 
Tewa
waren einst ein großer Stammesverband im Südwesten von New Mexico. Die Tewa wurden durch ihren Häuptling und Priester Popé bekannt, der 1692 mit verwandten Pueblo-Stämmen die Spanier bis nach El Paso am Rio Grande vertrieben. Durch Überfälle der Apachen und Ute mußte er den Krieg und somit seinen großen Befreiungsplan aufgeben.
Heute leben die Tewa im US-Bundesstaat New Mexico und Arizona.


Nambe



Pojoaque
Auch zur Gruppe der Tewas gehörig sind diese Pueblo-Indianer, dessen Pueblo im US-Bundesstaat New Mexico liegt. Das ursprüngliche Pueblo ist heute nur in wenigen Teilen erhalten. Um 1900 gab es eine schlimme Pockenepideemie, die nur 11 Bewohner überlebten. Heute bewohnen den Ort wieder mehrere Hundert Bewohner. Das Pueblo liegt direkt an der Fernstraße von Santa Fe nach Taos, wodurch es Touristenmagnet wurde. Hier können Kunst und billige Souvenirs erworben werden. Auch Kasinos sind, wenn erlaubt, geöffnet.


San Ildefonso *
sind ebenfalls ein kleines Pueblovolk der Tewas - wiederum den Tanos zugehörig - das im gleichnamigen Pueblo ebenfalls in New Mexico lebt. Es liegt in der sogenannten schwarzen Mesa im Nordwesten von Santa Fe und ist zugehörig der Vereinigung der "Acht Nördlichen Pueblos". Es soll das schönste Pueblo sein, in dem auf dem Dorfplatz zahlreiche Feste und Zeremonien abgehalten werden. Hier sind auch zahlreiche alte Gebäude erhalten und am Rande des Dorfplatzes befinden sich die Kivas.


San Juan *
ist ein kleines zu den Tewa gehörendes Indianervolk der Pueblo-Indianer. Es ist beheimatet im US-Bundesstaat New Mexico im San Juan Pueblo. Hier ist auch das Hauptquartier der "Acht Nördlichen Pueblos". Das Pueblo besitzt noch zahlreiche mehr als 700-jährige Gebäude. Heute wird noch hier Kunst und Schmuck hergestellt.


Santa Clara *
Auch im US-Bundesstaat New Mexico gelegen, befindet sich dieses Pueblo, in welchem auch die gleichnamigen Pueblo-Indianer beheimatet sind. Es liegt im Norden des Pueblos San Ildefonso. Auch nicht weit entfernt ist die Puye Cliff Dwellings, in dem die Vorfahren der Pueblo-Indianer lebten. Im Dorf können Töpferwaren erworben werden.


Tiwa -
(auch Tano)
sind auch ein Pueblostamm, der sich in zwei Zweige teilt:
Die Nord-Tiwa leben auch im US-Bundesstaat New Mexico bestehend aus einer Gruppe Taos-Sprechern und einer Gruppe von Picuris-Angehörigen.
Die Süd-Tiwa sind auch in New Mexico beheimatet. Sie unterteilen sich in Isleta- und Sandia-Sprecher von insgesamt mehr als 2450 Personen.


Isleta



Picuris



Sandia



Taos
ist ein teilweiser isolierter oder zur Tiwa-Gruppe der Tano gehörender Stamm der Pueblo.


Towa



Jemez



Pecos



Hopi
Hopi
...mehr zum Thema finden Sie unter ->



Numic-Gruppe


Comanche
...mehr zum Thema finden Sie unter ->


Goshutes



Mono



Paiute
Paiute-Indianer beim Feuer machen. Vor Ankunft der Weißen im 19. Jahrhundert durchstreiften sie das weite Gebiet des Großen Beckens als Jäger und Sammler, ein Gebiet von Idaho über Nevada und Utah bis nach Kalifornien und Arizona. Die meisten von den Paiute lebten aber in Nevada. Ihrer Abstammung nach sollen sie einst Schoschonen gewesen sein.
Bei den Paiute entwickelte sich durch den Schamanen Wovoka eine spezielle Erlösungslehre, nach der ein indianischer Mesias kommen werde und die Weißen vertreibe würde. Als nach 10 Jahren kein Mesias erschien, verlor die Bewegung ihre Bedeutung.
Heute leben die Paiute verstreut in kleinen Reservationen im US-Bundestaat Nevada. Die Gesamtbevölkerung wird auf 6400 Stammesangehörige geschätzt.


Panamint



Shoshoni
...mehr zum Thema finden Sie unter -> Uintah



Ute (Utah)
waren ein stolzes Volk im Großen Becken, das vor Ankunft der Weißen ein Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Utah, Colorado, Nevada und New Mexico durchstreifte. Als im 18. Jahrhundert die Spanier kamen, bekämpften die Paiute sie wie ihre Totfeinde die Navajo und Pueblo-Indianer.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand man Gold und Silber in den Wohngebieten der Ute, worauf unzählige Weiße und Abenteurer kamen. Sie verteidigten ihre Heimat, mussten aber vor der zu Hilfe gerufenen US-Armee kapitulieren.
Man verwies die Ute in Reservationen, wo sie auf kargen Böden ein einfaches Leben führen. Dank der weiten Verbreitung der Ute-Stämme konnte der Stamm als solches überleben.
Ihr Name gab der Sprachfamilie auch den Namen.


Sonorische Gruppe


 Corachol 
Acaxee



Cora



Huichol







 Pimic-Untergruppe 
Papago
...mehr zum Thema finden Sie unter -> Pima
...mehr zum Thema finden Sie unter -> Pimeria



Tepecano
sind ein Stamm im gebirgigen Süden des mexikanischen Bundesstaates Durango beheimatet. Teilweise leben sie in der Stadt Azqueltan und in ihren Dörfern. Ihre Stammessprache aus dem Sonora-Zweig der uto-aztekischen Sprachfamilie habeb sie völlig abgelegt und dafür die spanische Sprache übernommen.
Stammesangehörige gibt es heute noch ca. 50 Personen.


Tepehua
Sie sind ein Indianervolk, deren Verbreitungsgebiet in Mexiko liegt, aber trotzdem der Sonora-Gruppe der uto-aztekischen Sprachfamilie zugerechnet werden. Ihre Lebensgrundlage ist der Anbau von Mais, Bohnen und Kürbis, zudem halten sie noch Kleintiere wie Ziegen und Geflügel.
Im Laufe der Geschichte trennte sich der Stamm in zwei Teile.
Die Nördlichen Tepehua leben in den mexikanischen Bundesstaat Chihuahua zwischen dem Rio Verde und den Städten Guadelupe und Verde. Sie haben ihre alten Traditionen noch nicht abgelegt und führen Krankheit und Tod immer noch auf Zauberkräfte zurück. Gibt es Zwillingsgeburten töten sie das Zweitgeborene.
Die Südlichen Tepehua leben im mexikanischen Bundesstaat Durango, wo sie vor allem der Viehzucht nachgehen. Ihre Glaubensvorstellungen haben sich mit dem Christentum vermischt. Sie sehen die Sonne als "Gott Vater" und den Mond als "Gottes Sohn" an. Den Sohn nennen sie Jesus.
Stammesmitglieder gibt es noch ca. 6500 Personen.


Tepehuana




 San-Berhardino-Untergruppe 
Cahuilla
sind ein Indianerstamm im Süden von Kalifornien, der ursprünglich von der Jagd, Sammeltätigkeit und im Ackerbau Mais anbauten. Nachdem der Goldrausch abgeebbt war, errichtete man für die Cahuilla von den US-Behörden sieben Reservationen.
Heute dürfen sie Reservationsland völlig legal verkaufen. In Palm Springs haben die Cahuilla einen touristischen Schwerpunkt eingerichtet.
Die ca. noch 600 Stammesangehörigen wenden in einem landwirtschaftlich nutzbarem Gebiet Bewässerungsanlagen für ihre Plantagen an.


Chemehuevi



Quechi




 Taracahitic-Untergruppe 
Cáhita



Huarijio



Mayo
Das Volk der Mayo erhielt seinen Namen vom Fluss Rio Mayo, der durch den mexikanischen Bundesstaat Sonora fließt. Als Lebensgrundlage betreiben sie Ackerbau und Viehzucht.
Zuerst erhoben sich die Mayo gegen die Spanier 1740 und 1832 gegen die Mexikaner, jedoch waren diese Versuche und weitere im 19. Jahrhundert zum Scheitern verurteilt.
Sprachlich gesehen gehören die heute ca. 30000 Stammesangehörigen zum Taracahita-Zweig der uto-aztekischen Sprachfamilie.


Tarahumara
Sie leben im gebirgigen und schluchtenreichen Gebiet der Sierra Madre Occidental. Hier bauen sie neben Mais auch Bohnen und Kübisse an und halten sich Rinder, Schafe und Ziegen für ihre Lebensgrundlage.
Bis Jesuiten sie im 17. Jahrhundert unter ihren Schutz stellten, leisteten sie erheblichen Widerstand gegen das Vordringen der Spanier. Neben den katholischem Glauben konnten sich in diesem unwegsamen Gelände auch lange noch die schamanischen Praktiken halten.
Mit dem Bau der Eisenbahn durch das Gebirge von der Stadt Chihuahua bis zur Küste des Pazifiks ändete sich ihr Leben. Es brachte ihnen Schulunterricht und eine medizinische Versorgung.
Vom Stamm der Tarahumara leben heute noch rund 100000 Personen.


Yaqui (Hiaqui)
leben heute im Nordwesten von Mexiko im Bundesstaat Sonora, wo sie Feldbau und Viehzucht als Lebensgrundlage betreiben. Geschichtlich bekannt wurde der Stamm der Yaqui durch ihre dreimaligen Versuche die Weißen los zu werden. Zuerst wollten sie sich von den Spaniern 1553 und 1909/10 befreien und 1886 von den Mexikanern.
Es folgte die teilweise Deportation aus ihren Siedlungsgebieten, sie konnten aber ihre Sprache trotz der Zerstreuung des Volkes bewahren, eine Sprache die dem Taracahita-Zweig der uto-aztekischen Sprachfamilie zugerechnet wird.



Takic-Gruppe


Cahuilla



Luiseño (Netela)
sind ein Stamm, der im Südosten von Kalifornien lebt. Sie zählen zu den sogenannten "Missionsvölkern", weil sie schon früh dem christlichen Glauben zugeneigt waren.
Die Jahre der Kolonialisierung von Kalifornien überstanden die Luiseño praktisch unbeschadet. Heute leben die ca. 2800 Stammesangehörigen im Süden von Kalifornien in neun Reservationen und ernähren sich hauptsächlich vom Mais.


Tubatulabal


ausgestorben.
 
Amerika-Info-Box


Mehr zum Thema "Indianer"
unter



Copyright © - All rights reserved


Werbung